Freitag, 15. Februar 2008

von träumen zu träumen

von dem der auszog, traum zu finden,
der soviel glück zu bringen schien.
voll überzeugung an liebe zu binden,
in wissheit, die träume retten ihn.

doch sonne scheint nicht ewig ihm,
erfahren muss er, zeit bleibt nicht stehn.
entsetzen und täuschung muss er ertragen
mit leichtgläubigkeit schien er zu wagen.

der blick, der moment, war das, was ihn bindet,
aus traum wurde sehnsucht,
gebunden bleibt er wohl, weil er nun findet:
er hat es versucht.

für ihn schien die sonne,
jetzt weint sie entzückt,
kaum ist er zuhause,
von schmerz fast erdrückt.

selbst liebe ist machlos,
gegen das, was er fühlt.
doch er lässt es nie los,
was die träne verspült.

von freude geführt,
von tränen berührt,
kann glück nicht mehr fassen,
von träumen verlassen.


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