Mittwoch, 13. Februar 2008

schmerzlos, lieblos, zeitlos


zog aus zu suchen das verlangen,
lauernd im dunkeln, zu reißen die hilflosen.
mal voller mut, mal voller bangen,
was würde das schicksal ihm zulosen?

träume warns, wonach er strebte.
er fürchtete, gefangen zu werden,
und dass das herz in ihm dann bebte.

viel leid und freuden er bald sah
und meinte, er hätte es schon gefunden,
wonach er suchte, was es war,
doch sollte er bald sich wundern.

doch als er es fand, wonach er solang schon suchen musste,
stockte atem und das herz.
er fand nicht freude, noch den schmerz,
doch gewissheit nun, dass er zu träumen wusste.




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